Kupfer und Nickel sind wegen ihrer Kristallstruktur gut mischbar; der gesamte Legierungsbereich zeigt ein einphasiges, kubisch-flächenzentriertes Gitter. Mit steigendem Nickelgehalt geht die rote Farbe des Kupfers in die silberhelle des Nickels über. Gleiches gilt auch für das magnetische Verhalten. Ab ca. 40 % Nickelanteil beginnt der ferromagnetische Bereich bei dieser Legierungsgruppe. Der elektrische Widerstand erreicht sein Maximum mit ca. 0,5 µ Ohm*m bei etwa 50 Atom-% Nickel. Eine weitere und für die Anwendung bedeutsame Eigenschaft ist die große chemische Beständigkeit. In oxidierenden Medien erfolgt eine Passivierung des Nickels, die mit steigendem Nickelgehalt zunimmt. Durch Zulegieren von Mangan und Eisen kann dieser Effekt noch verstärkt werden.