NiCu-Legierungen und deren Schweißzusatzwerkstoffe besitzen einen Ni-Gehalt von 50 - 70 % und werden unter der Bezeichnung Silverin zusammengefasst.
Silverin 404 (NiCu45) wird aufgrund der geringen magnetischen Permeabilität für Elektronikteile eingesetzt.
Silverin 400 (NiCu30Fe) zeichnet sich durch eine hervorragende Beständigkeit gegen Flusssäure sowie gegen Seewasserkorrosion aus. Einsatzgebiete sind der Anlagen- und Apparatebau sowie der Schiffbau.
Silverin 500 (NiCu30Al) ist aufgrund eines erhöhten Aluminium- und Titangehaltes aushärtbar. Die Endhärte liegt je nach Werkstoffzustand vor der Aushärtung zwischen 24 - 44 HRC. Haupteinsatzgebiet dieser Legierung sind Papierschabermesser. Desweiteren kommt die Legierung auch im Schiffbau zum Einsatz.
IGS-Silverin 418 ist ein Schweißzusatzwerkstoff, der zu Bandelektroden verarbeitet wird, die für das UP-Auftragschweißen von Teilen für den Chemieanlagenbau und die Meerestechnik eingesetzt werden.