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Nickel-Mangan-Legierungen

Kurzbeschreibung

Manganverbindungen wurden bereits seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt. So verwendeten schon alten Ägypter und auch Römer Manganverbindungen zur Färbung bei der Glasherstellung. Im Jahre 1774 gelang es Johann Gottlieb Gahn reines Mangan aus Braunstein zu gewinnen. Am Aufbau der Erdkruste ist Mangan nach Eisen das zweithäufigste Schwermetall.

Bedeutende Manganerzvorkommen liegen u.a. in Südafrika, Australien, Indien, China, Mexiko, Ukraine und in Russland.

Bekannt sind auch die "Manganknollen" in der Tiefsee.

Eigenschaften

Mangan ist ein grau-weißes, hartes Schwermetall. An Luft ist es durch Bildung eines Oxidfilmes beständig.

Verwendung

Wegen seiner großen Affinität zu Schwefel und Sauerstoff ist es aus der Metallindustrie nicht wegzudenken.

Etwa 90 bis 95% der erzeugten Menge, vorzugsweise als Ferromangan, wird in der Eisen- und Stahlindustrie verwendet.

  • zur Desoxidation und Entschwefelung von Eisen und Stahl
  • als Nickelersatz in korrosionsbeständigen Edelstählen
  • als festigungssteigerndes Legierungselement in Stählen
  • in Kupfer-Mangan- und Kupfer-Nickel-Manganlegierungen für temperaturabhängige Widerstände

Nickel-Mangan-Bänder und Ihre anwendungen

  • als Dichtungsringe im Apparate- und Anlagenbau
  • als elektroakustische Bauteile
  • als Teile für Elektroröhren und Glühlampen
  • als Zündkerzenelektroden

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