Thermobimetall ist ein Schichtverbundwerkstoff, der üblicherweise aus zwei fest miteinander verbundenen Metallen oder Metalllegierungen mit unterschiedlicher Ausdehnung besteht. Bei Temperaturänderung erfolgt daher eine Formänderung der Streifen, Scheiben und Teile in definierter Art und Weise. Bei Unterdrückung der Formänderung erhält man eine Stellkraft, mit der man mechanische Arbeit verrichten kann. Durch Kombination mit Auf- und Zwischenlagen können spezielle Eigenschaften, wie z. B. elektrischer Widerstand, Korrosionsverhalten etc., gezielt beeinflusst werden.
Thermobimetalle haben sich auch neben der Mikroelektronik ein großes Anwendungsgebiet erobert. Man verwendet sie dort, wo man mit einem verhältnismäßig geringen Konstruktionsaufwand temperaturabhängige Größen regeln, steuern oder begrenzen will. Ihre einfache Handhabung sowie hohe Zuverlässigkeit und niedrige Kosten sind entscheidende Vorteile bei der Anwendung in der:
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